Prävention

Prävention

Präventionsprogramm zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit der Deutschen Rentenversicherungen

Voraussetzung, Indikationen und Ausschlussgründe

Voraussetzung für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherungen und Arbeitnehmer ist eine besondere Belastung im Beruf.
In unserer Einrichtung werden orthopädische Erkrankungen behandelt, so zum Beispiel Rumpf- Rücken- und zunehmende Gelenkbeschwerden.
Ausschlussgründe für das Präventionsprogramm sind Rehabilitationsbedarf, erhebliche Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit, Anspruch auf gleichartige medizinische Vorsorgeleistung durch die gesetzliche Krankenversicherung, wenn akutmedizinischer Behandlungsbedarf besteht oder sie aktuell seit mehr als 14 Tagen krankgeschrieben sind, eine Arbeitsunfähigkeit mehr als 6 Monte in den letzten 2 Jahren sowie eine vorangegangene medizinische Rehabilitation wegen gleicher Problematik.

Antrag stellen

Den Antrag auf Präventionsleistungen kann von Fach-, Haus- und Betriebsärzten gestellt werden.
Auf der Internetseite ihrer Rentenversicherung sind alle Anträge zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit zu finden.

Aufbau und Ablauf

1. Initialphase

Die Initialphase kann ambulant in unserem Haus absolviert werden. Der zeitliche Umfang beträgt je nach Größe der Gruppe 3-5 Tage, 4-5 Stunden täglich.
In dieser Phase finden aktive trainingstherapeutische Maßnahmen wie Arbeitsplatztraining, Krankengymnastik am Gerät, in Gruppen oder im Bewegungsbad statt.  Ebenso bieten wir Vorträge zu den Themen Ernährung, Bewegung, Stress und Entspannung an.

2. Trainingsphase

Anhand der vorher festgelegten Zielstellungen werden sie nun 1-2 mal wöchentlich berufsbegleitend Trainingsmodule, die  fortführende trainingstherapeutische Maßnahmen, Vorträge zu Themen wie Stressbewältigung, Ernährung und Genussmittelkonsum, Entspannungstherapie oder autogenes Training sowie ggf. auch psychologische Einzelberatung beinhalten werden absolvieren.
Während dieser Trainingsphase werden sie intensiv auf die darauf folgende Eigenaktivitätsphase vorbereitet, so dass sie in der Lage sind, eigenständig weiter an der Umsetzung der Präventionsziele zu arbeiten.

3. Refreshertage

6 Monate nach dem Ende der Trainingsphase wird jeder Teilnehmer nochmals an 1-3 ganztägig ambulanten Auffrischungstagen teilnehmen, an denen wiederum das Erlernte und Absolvierte mit den einzelnen Kursleitern kritisch reflektiert wird. Hierbei wird besonders Wert auf eine nochmalige Förderung der Eigenmotivation gelegt, um nachhaltig eine gesunde Lebensweise bei jedem Kursteilnehmer zu etablieren.
Durch den Facharzt, der in der Initialphase  die Eingangsbefundung durchgeführt hat, erfolgt schlussendlich die Dokumentation des Ablaufs und des Erreichten in Bezug auf den Anfangsbefund.